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Oettinger will den “Digitalen Binnenmarkt”

09.12.2014 – gunter_oettinger_eu_kommission_150Der EU-Kommissar für “Digitale Wirtschaft und Gesellschaft”, Günther Oettinger, hat bei einem Besuch auf der Achalm, dem Hausberg von Reutlingen, die weit verbreitete Technikfeindlichkeit in Deutschland kritisiert. Diese behindere auch die digitale Entwicklung.

Mit Beispielen aus dem Alltagsleben versuchte der EU-Kommissar den tief greifenden Wandel zu veranschaulichen: Wenn etwa die Coburger Versicherung ihren Kunden einen Vertrag für eine Kfz-Versicherung anbiete, berechnet sie die Prämie nach Alter, Geschlecht, Fahrzeug und Wohnort. Würde aber etwa der Internetkonzern Google Versicherung verkaufen, könnte er das Risiko viel genauer berechnen. Denn die Datenkrake Google kenne nicht nur Alter oder Wohnort, sondern die Lebensgewohnheiten des Kunden. Das Thema Daten und Datensicherheit werde immer wichtiger. “Wenn wir unsere Daten den Konzernen in den USA anvertrauen, dann kommen sie irgendwann als fertige Produkte zurück”, warnt Oettinger. Deshalb kämpft er für einen digitalen Binnenmarkt in der Europäischen Union. Dieser existiere bislang nur für Waren. (vwh)

Bild: Günther Oettinger, EU-Kommissar. (Quelle: EU-Kommission)

Link: Achalm

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