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Neue Pflichten für Vermittler von Altersvorsorge

09.03.2016 – reiner_will_assekurata“Wer sich heute bei der Vermittlung von Altersvorsorge noch allein an prognostizierten Beispielrechnungen orientiert, der begibt sich auf dünnes Eis”, warnt Assekurata-Chef Reiner Will. “Die Pflicht zum Nachweis einer geeigneten Produktauswahl liegt beim Vermittler.” Neue garantiereduzierte Altersvorsorgeprodukte bergen daher Chancen und Risiken.

Reiner Will verweist auf den Vorbildcharakter der Anlageberatung, was die Nachweispflichten des Beraters angeht. “Hier müssen zum Beispiel selbst bei der Anlage von kleinen Beträgen die Risikoneigung des Kunden und eine Risikoklassifizierung des Fonds ausführlich dokumentiert werden.”

Die Produktinformationsstelle Altersvorsorge (PIA), da ist sich Will sicher, werde noch in diesem Jahr die Einordnung von Altersvorsorge-Produkten in ein Chance-Risiko-Profil. Bei staatlich geförderten Produkten kommt in seinen Augen die pflichtmäßige Angabe einer entsprechenden Risikoklasse “in absehbarer Zeit.”

Damit sieht der Assekurata-Geschäftsführer auch den Prozess hin zu einem markteinheitlichen Risikoklassifizierungssystem erheblich beschleunigt. “Da bekanntlich sowohl das Produktmanagement wie auch die IT der Häuser Vorlauf benötigen, um die erforderlichen Systeme zu installieren, drängt die Zeit.” (vwh/ku)

Bild: Assekurata-Geschäftsführer Reiner Will (Quelle: Assekurata)

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