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Neue Medienwelt: Content auf neuen Wegen

08.05.2014 – doepfner-aust-150Stefan Aust, nach seinem Ausscheiden als Spiegel-Chefredakteur über die Betätigung in mehreren Medienwelten in reifen Tagen zum Herausgeber der blauen Welt-Gruppe im Axel-Springer-Verlag avanciert, hält nichts von den Unkenrufen, der Qualitätsjournalismus komme in der digitalen Online-Welt unter die Räder. Auf der Gala zur Verleihung des Axel-Springer-Preises vorgestern Abend in Berlin goss er die Zukunft in die griffige Formel: “Die Erfindung des Supermarktes, wo man jedes erdenkliche Essen kaufen kann, hat ja auch nicht den Untergang des Restaurants herbeigeführt.”

Im Gespräch mit VW-Chefredakteur Heinz Klaus Mertes zeigte sich der Springer-Vorstandsvorsitzende Mathias Döpfner davon überzeugt, dass in der neuen medialen Wertschöpfungskette zwischen Print und Online gerade auch Content-Verlage große “Hebelchancen” im publizistischen Markt hätten, wenn sie sich mit professionellen Formaten den Online-Vertriebswegen öffneten. Da könne es auch zu unvermuteten innovativen pluralen Allianzen kommen.

Axel-Springer-Preis für Nachwuchsjournalisten
(Klicken zum Vergrößern) Foto: Axel-Springer-Preis für Nachwuchsjournalisten – Die Preisträger 2014 und die Zukunft des trimedialen Journalismus. (Quelle: Springer)

Der Springer-Chef, der den Printkonzern in den vergangenen Jahren konsequent auf die trimediale Medienwelt trimmte, hatte kürzlich Aufsehen erregt, als er vor verderblichen Monopolisierungstendenzen einer nicht an publizistischen Kriterien orientierten globalen Reichweitenindustrie à la Google warnte. (vwh)

Fotos: Stefan Aust und Konzernchef Mathias Döpfner haben den Journalisten-Nachwuchs ausgezeichnet. (Quelle: Springer)

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