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Munich Re-Vorstand sieht Geschäftsmodell gefährdet

15.10.2015 – blunck_mainincubator_freiheitzhalle_150“Wer sind die größten Konkurrenten, vor wem haben Sie wirklich Angst, oder haben Sie gar keine Angst?” Auf diese Frage aus dem Publikum antwortete Munich-Re-Vorstand Thomas Blunck bei einer Veranstaltung zur Einwerbung von Venture Capital für Fintechs: “Ja, ich persönliche habe Angst, weil ich wirklich glaube, dass das Geschäftsmodell gefährdet ist.”

“Ali Baba hat sich entschieden, in China einen Online-Versicherer zu gründen, das halte ich für einen riesigen, strategischen Wurf. Wenn das Google, Amazon oder andere auch noch machen, dann möchte ich zumindest, dass die Munich Re der präferierte Partner ist, ein Teil davon zu bauen und mitzumachen.”

Kein Blatt vor dem Mund nahm Thomas Blunck vor mehr als 300 Zuhörern mit Blick auf die Versicherungsbranche und auf das eigene Unternehmen. 2013 gründete Ali Baba zusammen mit dem privaten Versicherer Ping An den Online-Versicherer Zhong An, und dieser verfüge nach zwei Jahren, so Blunck sichtlich beeindruckt, schon über eine Marktkapitalisierung von sechs bis acht Mrd. US Dollar. Die Munich Re habe allerdings für eine Marktkapitalisierung von 28 Mrd. US Dollar ganze 137 Jahre gebraucht, “und das ärgert mich schon etwas”, so der Manager weiter. Wie die Munich Re den Innovationsmarkt beobachtet und welche Konsequenzen das Unternehmen daraus zieht führt Blunck im Video aus:

(vwh/ak)

Bild: Munich Re-Vorstand für Special and Financial Risks, Reinsurance Investments bei seiner Rede in München. (Quelle: ak)

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