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Michelbach: “Athener Regierung handelt ohne jeden Bezug zur Wirklichkeit”

18.02.2015 – michelbachDie griechische Regierung handele ohne Konzept und wirtschaftliche Vernunft, sagte Hans Michelbach, Vorsitzender der CSU-Mittelstandsunion, im DLF. Sie nehme ihre Bevölkerung als Geisel, indem sie die Schuld auf das Ausland schiebe und nicht eingestehe, dass die Griechen selbst Ursache des Problems seien. Im Interview mit Moderator Gerd Breker sagt der Wirtschaftsexperte weiter.

“Statt Vernunft ist offenbar nach wie vor eine wirre Ideologie die Leitlinie der Athener Politik, und diese radikalen Kräfte in Athen sind letzten Endes immer noch völlig unrealistisch, was möglich ist und was nicht möglich ist. Es wird Zeit, dass sie den Menschen im eigenen Land endlich reinen Wein einschenken und eingestehen, dass nicht die Partner, sondern die Griechen selbst die Ursache des Problems sind. Das wäre zunächst einmal ein wichtiger Punkt, ein Anlass, hier die Wahrheit voranzubringen.”

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Breker: Und kein Geld aus Europa heißt für Griechenland die Pleite?

Michelbach: “Ja, das wäre die bittere Pille für Griechenland, insbesondere für die Bevölkerung. Ich hoffe ja immer noch, dass Vernunft einkehrt, dass man das noch löst. Aber die Zeit läuft natürlich, und die Zeit ist eigentlich schon vertan, weil so kurzfristig es auch schwierig wird, im Deutschen Bundestag Abstimmungen für eine neue Anpassungsformel oder für eine Verlängerung der Verträge zu erreichen. Das würde ja nur in der nächsten Woche gehen, und hier gibt es noch keinerlei Vorlagen für die Fraktionen. Das wird alles sehr knapp, sehr schwierig.” (vwh)

Bild: Hans Michelbach. (Quelle: Michelbach)

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