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Michael Pickel: Keine Angst vor Hedgefonds & Co

25.08.2014 – Pickel_Hannover_REDas Modell der traditionellen Rückversicherung werde auch zukünftig Bestand haben. Davon ist Michael Pickel, Vorstandsmitglied der Hannover Rück, drittgrößter Rückversicherer der Welt, überzeugt. Zwar komme seit einigen Jahren auch alternatives Kapital für die Absicherung bestimmter Risiken zum Tragen, denn die Anleger suchten gerade in Zeiten niedriger Zinsen nach alternativen Anlageformen.

Das könnten u. a. Hedgefonds sein, vor allem aber große, solide Pensionsfonds, auf der Suche nach ertragreichen Anlageformen. „Anders als diese Kapitalgeber, die einfach strukturierte Risiken bevorzugen, decken die traditionellen Rückversicherer insbesondere auch Risiken ab, die für die Anleger nicht interessant sind, sei es, weil die Abwicklung langfristiger läuft, oder das Risiko weniger gut modellierbar ist“, ist sich Pickel sicher.

Zudem gewährten die traditionellen Rückversicherer viel mehr als nur die reine Deckung. „Wir bieten unseren Kunden Service und Beratung an und entwickeln gemeinsam Produkte.” Hier sei die Langfristigkeit der Kundenbeziehung von ganz besonderem Wert. Am meisten Sorgen machten dem Manager nicht so sehr Wetter-Katastrophen, sondern die immerwährenden Änderungen in der Rechtsprechung, die dazu führten, dass ständig neu kalkuliert werden müsste. Gravierendes Beispiel sei das Thema Asbest, das früher in den Ausmaßen wie heute nicht so bewertet wurde. Das betreffe auch extrem angestiegene Schmerzensgeld-Forderungen im Ausland, begünstigt durch eine neue Rechtslage. (wo)

Mehr zu diesem Thema und anderen in der kommenden Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft (Heft 9/14), das am 1. September erscheint.

Foto: Michael Pickel ist überzeugt, dass traditionelle Rückversicherer mehr zu bieten haben. (Quelle: Hannover Re)

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