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“Maut subventioniert Versicherer”

15.11.2016 – axel_kleinlein_bdvDie Pläne der Bundesregierung für eine Privatisierung der deutschen Autobahnen stoßen auch beim Bund der Versicherten auf scharfe Kritik. “Die Autofahrer würden über die hohe Maut die Kalkulationsfehler der Versicherer bezahlen”, glaubt Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. Anstatt die Infrastruktur Finanzmarkt zu finanzieren, wäre der Umweg über die Versicherer deutlich teurer.

“Diejenigen, die das langfristige Geschäft mit Geld und Zins nicht nachhaltig beherrschen, sind die falschen Partner für langfristige Infrastrukturprojekte”, kritisiert Kleinlein die Pläne der Politik. Demnach rührten die Probleme der Versicherer vielmehr aus den Fehlkalkulationen der Vergangenheit.

Neben den von der Regulierung verlangten zusätzlichen Sicherheitsreserven scheinen aus Sicht der Bundesregierung noch weitergehende Maßnahmen bis hin zur Mautsubvention notwendig zu werden, befürchtet der Bund der Versicherten. “Die Regierung traut den deutschen Lebensversicherungen nicht mehr zu, am normalen Kapitalmarkt die Erträge zu erwirtschaften, die zum Überleben der Branche nötig sind”, glaubt Kleinlein. Die Maut werde daher “zu einer versteckten Subvention an die Versicherungswirtschaft.” (vwh/td)

Bild: Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV (Quelle: BdV)

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