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Maschmeyer fordert: Kein Gefängnis für Steuersünder

11.03.2014 – maschmeyer-group-150Carsten Maschmeyer, Unternehmer und Gründer des AWD (heute Swiss Live) beklagt in seinem gestrigen Gastkommentar für das Handelsblatt zum Auftakt des Steuerverfahrens gegen Ulrich Hoeneß eine “mediale Vorverurteilung” des Bayern-Präsidenten. “Weder Sühne- (was sonst?) noch Neidgedanken” dürften bei der Strafbemessung eine Rolle spielen.

Die Entscheidung des Bundesgerichtshofes, nach der ab einer Mio. Euro hinterzogenen Steuern eine Haftstrafe zwingend verhängt werden müsse, biete keine Abschreckung, sei für das Gemeinwohl schädlich und “in manchen Fällen schlicht ungerecht”. “Steuertäter” stellten schließlich, so die Maschmeyersche Rechtsauffassung, “keine Gefahr für die Allgemeinheit dar”. Im Gegensatz zu oftmals bewunderten Steuerflüchtigen (wie Franz Beckenbauer, Michael Schumacher, Sebastian Vettel z.B.; Anm. d. Red.) stellen sich Leute wie Hoeneß dem heimischen Fiskus und seien zudem sozial engagiert.

Deswegen plädiert Maschmeyer zum Schluß seiner Verteidigungsrede für drastisch erhöhte Steuernachzahlungen und Geldstrafen statt Haftstrafen, denn “lieber eine volle Staatskasse als einen vollen Knast!”.

Links: IM BLICK, „Wer die Kuh einsperrt, kann sie nicht mehr melken“

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