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Markus Söder warnt vor übertriebener Regulierung

28.11.2016 – csuDie Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank sei eine der wichtigsten gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen. Sie bestrafe das Sparen, belohne das Schuldenmachen und gefährde die Systeme privater finanzieller Vorsorge, erklärt der Bayerische Finanzminister Markus Söder im Exklusiv-Interview mit VWheute. Neben Wirtschaft und Finanzbranche treffe das vor allem die Mitte der Gesellschaft hart.

“Die breite Bevölkerung ist inzwischen verunsichert und droht, das Vertrauen in die finanzielle Stabilität zu verlieren. Unternehmen, Finanzmärkte und Sparer brauchen daher dringend Signale des Vertrauens”, sagt Söder. “Es ist an der Zeit, die Trendwende in der Geldpolitik einzuleiten.”

Auch die Versicherer stehen vor anspruchsvollen Aufgaben. Gerade für kleinere Akteure würde die Nullzinsphase zu einem immer größeren Problem, weil  angemessene Renditen, etwa im Bereich der Lebensversicherungen, nicht mehr zu erwirtschaften seien.

Regulatorische Maßnahmen indes dürften nicht durch übertriebene und unverhältnismäßige Maßnahmen erschwert werden. (mst)

Bild: Markus Söder, Finanzminister Bayern

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