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Margendruck im Vertrieb bringt Mischmodelle ins Spiel

20.04.2015 – Meinhardt_Confee„Die Strategie der Aufrechterhaltung hoher Abschlussprovisionen wirkt aktuell wie ein Strohfeuer, ohne echten Langzeiteffekt für Finanz- und Versicherungsmakler”, sagt Thomas Meinhardt, Vorstand der Bonner Honorarberaterexperten con.fee AG. Seine These: die Aufrechterhaltung hoher Provisionen behindere eine mögliche Neuorientierung und Neuausrichtung des Vertriebs speziell im Lebensversicherungsmarkt.

Für die gesamte Branche könnte sich ein derartiges Ausscheren letztlich als fatal erweisen.

Denn auch wenn das LVRG bezüglich der Abschlussprovision derzeit nicht ausdrücklich eine Korrektur nach unten verlange, so wüssten doch alle, dass sich der Gesetzgeber bei Umgehen der gewünschten Neujustierung einschneidende Maßnahmen vorbehalte, die in letzter Konsequenz alle Branchenbeteiligte in den Sog bis hin zu einem totalem Provisionsverbot hineinziehen könnte.

Die rein provisionsbasierte Beratung könne nicht dem durch das LVRG gestiegenen Margendruck standhalten.

„Volles Vertrauen der Kunden erreicht man nur durch unabhängige, kompetente Beratung, bei der für den Profi am Ende auch noch etwas übrig bleibt. Mischmodelle können hier Finanz- und Versicherungsmaklern für den Übergang eine praktikable Lösung sein, sich kurzfristig wie positiv wieder vom Wettbewerb abzuheben“, wird Meinhardt bei Maklerkonzepte.com zitiert. (vwh)

Bild: Thomas Meinhardt, Vorstand der Bonner Honorarberaterexperten con.fee AG (Quelle: con.fee AG)

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