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Leutheusser-Schnarrenberger zum Ecclestone-Deal: “Frechheit”

05.08.2014 – schnarrenberger_fdp_150Das Verfahren gegen Formel 1-Chef Bernie Ecclestone könnte heute mit einem Deal und der Zahlung von 100 Mio. US Dollar zu einem überraschenden Abschluss kommen. Ecclestone steht wegen Korruption, Bestechung und Anstiftung zur Untreue vor Gericht. Die frühere Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sagt dazu im Interview mit dem Deutschlandfunk.

“Mich beschleicht erhebliches Unbehagen, um nicht ganz deutlich zu sagen, ich halte einen Deal in dieser Dimension, wenn es denn dazu käme, für nicht mit dem Sinn und Zweck unserer gesetzlichen Regelung in Einklang zu bringen. Denn 100 Millionen Dollar zu zahlen zeigt ja, dass hier im Kern schon eine ganz erhebliche Schuld vorliegen muss, die hier vor Gericht verhandelt wird, mit einem Strafmaß bis zu möglichen zehn Jahren. Und in meinen Augen darf in dieser Dimension nicht mit der Justiz, mit der Gerechtigkeit gehandelt werden. Das hat nicht nur ein Geschmäckle, das ist wirklich eine Frechheit.”

Bild: Leutheusser-Schnarrenberger empfindet den Ecclestone-Deal als “Frechheit”. (Quelle: SLS)

Link: Leutheusser-Schnarrenberger zum Ecclestone-Deal

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