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Kritik am LVRG: Eine Branche macht sich unglaubwürdig

24.07.2014 – Mohn“Die Provision wird von den Versicherungsvermittlern ausdrücklich mit der erfolgten Beratung gerechtfertigt. Wenn es um die Offenlegung geht, vergleichen sie sich aber gerne mit Auto- und Waschmaschinenhändlern, die ihre Marge auch nicht aufdecken müssten”, erklärt Dorothea Mohn, Leitung Team Finanzen von der Bundesverbraucherzentrale. Sie kritisiert in ihrer Stellungnahme eine Branche, die einerseits Mündigkeit fordere und andererseits Transparenz verhindere.

“Im selben Atemzug wird aber verschwiegen”, so Mohn weiter zur Furcht, den Kunden ein Preisschild präsentieren zu müssen, “dass fast jede andere Beratungsdienstleistung, sei es beim Psychotherapeuten oder Rechtsanwalt, ein centgenaues Preisschild trägt.” Die Branche mache sich so unglaubwürdig.

Mohn sieht vor allen Dingen schutzbedürftige Kunden im Versicherungsmarkt: “Die Offenlegung der Provisionen hätte für einen fairen Wettbewerb der Vergütungssysteme gesorgt, der Honorarberatung endlich eine Marktchance verschafft und ein Preisleistungsvergleich der Beratung ermöglicht.” Dorothea Mohn hofft auf Nachjustierung mit Blick nach Brüssel. (vwh)

Foto: Dorothea Mohn übt Kritik am LVRG (Quelle: vzbv)

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