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Kramer: “Weichenstellung in Rentenpolitik gefährdet”

29.04.2016 – Kramer_BDAIn einem April war die Arbeitslosenzahl seit 25 Jahren nicht mehr auf so einem niedrigen Stand. Für Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer “darf die günstige Arbeitsmarktentwicklung nicht durch falsche Weichenstellungen in der Rentenpolitik gefährdet werden.” Man müsse auf Reformkurs bleiben, dazu gehöre die gezielte Zuwanderung, “um zukünftig alle offenen Arbeitsplätze besetzen zu können und die geburtenschwachen Jahrgänge zu kompensieren.”

Die vom SPD-Parteichef Sigmar Gabriel angestoßene Debatte über eine große Rentenreform geht weiter. Anlass dazu bieten die guten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im April stärker gesunken als erwartet. Sie fiel erstmals seit Dezember deutlich unter die Marke von 2,8 Millionen.

Laut dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) dürfe man sich nicht darauf ausruhen. “Der Rentenbeitrag darf nicht noch stärker steigen, als ohnehin zu erwarten ist. Schon heute wird Arbeit in Deutschland höher mit Steuern und Abgaben belastet als in fast allen anderen Ländern”, sagt Ingo Kramer.

Der beste Schutz vor Altersarmut sei für ihn nach wie vor ein hohes Beschäftigungsniveau und durchgehende Erwerbsbiografien. “Wer stattdessen die richtigen Reformen in der Alterssicherung in Frage stellt, handelt verantwortungslos und bürdet den Jungen noch größere demografische Lasten auf, als sie ohnehin schon tragen”, betont der BDA-Chef. Arbeitsarmut lasse sich nur durch zielgerichtete Aus- und Weiterbildung sowie besser gesteuerte Zuwanderung vermeiden. (vwh/dg)

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