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KPK-Vorstand Heinrich: „Die Finanzmärkte stehen unter Drogen ”

03.12.2013 – Christof-HeinrichDer Vorstandssprecher der Kölner Pensionskasse (KPK) Christof Heinrich, antwortet im Interview mit dem hauseigenen Unternehmensmagazin Redezeit auf die Frage, wie bewerten Sie die gegenwärtigen Maßnahmen Deutschlands und der Europäischen Union zur „Rettung“ des Euro? Bereiten Sie sich auf alle Eventualitäten vor?

“Vordergründig hat sich die Schuldenkrise der Euro-Teilnehmerländer entspannt. Dies beruht aber wenig er auf strukturellen Maßnahmen, die die Schuldentragfähigkeit einzelner Länder verbesserten. Vielmehr schafftenes Politik und EZB, die Märkte zu beruhigen und den „Krisen-Staaten“ Zeit zu verschaffen. Hier ist vor allem die Rede des EZB-Präsidenten Mario Draghi zu erwähnen, der eine „unlimitierte“ Unterstützung durch die EZB signalisierte. Im Vorfeld dieser Aussage waren die Renditen der Peripherieländer deutlich angestiegen, während Kernländer wie Deutschland sich wieder um zu „Minuszinsen“ über einen mehrjährigen Zeitraum finanzieren konnten. Insgesamt führen alle diese Maßnahmen dazu, dass das Zinsniveau in den Euro-Kernländern künstlich niedrig bleibt. Das ist nicht der Nährboden für eine ambitionierte Reformpolitik der Krisenländer, genauer gesagt ist das ein bedeutender Teil der Ursache für die entstandene Problemlage. In gewissem Sinne stehen die Finanzmärkte durch das künstliche Zinsniveau „unter Drogen“. (vwh)

Link: Finanzmärkte unter Drogen (PDF)

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