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Koller kritisiert Regulierungswirrwarr

26.10.2015 – Koller_Insurance_EuropeIn fünf Jahren hat die Kommission mit 130 rechtlichen Initiativen einen Regulierungstsunami ausgelöst, kritisiert Michaela Koller, Direktorin von Insurance Europe. Bei einer Veranstaltung in Zürich ging sie laut NZZ noch weiter: In den Richtlinien sei vieles dupliziert und der Grundsatz eines kohärenten Ansatzes nicht erfüllt.

“Die EU hängt einem eindimensionalen Bild ‘des Konsumenten” nach, womit die Selbstbestimmung, mithin die Urteilsfähigkeit mündiger Bürger zu kurz kommt”, sagt Michaela Koller jüngst in Zürich. Ein Wirrwarr von Auflagen in der Aufsicht sei Grund dafür, dass die Übersicht verloren gehe.

In Silos, so Koller, habe die EU munter drauf los reguliert und beispielsweise allein in der Frage der vorvertraglichen Informationspflichten für fondsgebundene Lebensversicherungen mehr als 72 Auflagen gesetzt. (vwh/ku)

Bild: Michaela Koller, Direktorin von Insurance Europe. (Bildquelle: Insurance Europe)

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