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“Keine Bedenken in Bezug auf die Versicherbarkeit”

05.08.2016 – Mit dem Start der Olympischen Sommerspiele in Rio stehen auch die deutschen Olympioniken im besonderen Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Dabei stehen natürlich auch die aktuellen Entwicklungen im Vorfeld der Spiele – ob Zika-Virus, Terrorgefahr oder das Dauerthema Doping – auf der Tagesordnung. Dennoch scheinen die deutschen Sportler für alle Eventualitäten gerüstet, geht es nach Matthias Gärtner, Leiter des Bereichs Special Risks der Zurich.

VWheute: Heute starten in Rio de Janeiro die Olympischen Sommerspiele. Überschattet ist das sportliche Großereignis von zahlreichen Problemen, darunter auch das sogenannte “Zika-Virus”. Zahlreiche Sportler haben ihre Teilnahme deswegen bereits abgesagt. Wie reagiert die Zurich als Versicherer der deutschen Mannschaft auf diese Herausforderung und inwieweit greift hier ein Versicherungsschutz?

Matthias Gärtner: Zurich steht hier im engen Austausch mit dem DOSB und vertraut voll und ganz den vom Verband aufgesetzten Präventionsmaßnahmen. Als Versicherer der Deutschen Olympiamannschaft bietet Zurich auch bei einer Infektion mit dem Zikavirus entsprechenden Versicherungsschutz. In diesem Fall würde die Unfallversicherung greifen. Zurich leistet somit für die Athletinnen und Athleten einen wichtigen Beitrag zu einer sorgenfreien Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio.

VWheute: Angesichts der jüngsten Terroranschläge steht natürlich auch in Rio die Sicherheit für Zuschauer und Sportler ganz oben auf der Tagesordnung. Welche Maßnahmen hat die Zurich für die deutsche Mannschaft getroffen?

Matthias Gärtner: Zurich Deutschland versorgt die deutschen Olympia-Teams mit einem umfangreichen Versicherungspaket. Alle Sportler, Trainer und DOSB-Begleiter unterstützen wir im Bereich Unfall, Haftpflicht, Rechtsschutz, technische Ausrüstung und Transportversicherung. So können sich die Teams voll und ganz auf ihre sportlichen Aktivitäten konzentrieren. Die Frage nach einer Ausfallversicherung können wir nicht beantworten. Diese müsste gegebenenfalls vom Veranstalter der Olympischen Spiele abgeschlossen werden.

VWheute: Natürlich stehen in den Tagen von Rio auch der Sport und die Leichtathleten im Mittelpunkt – und damit zwangsläufig auch das Thema Doping. Wie reagiert die Zurich als Sponsor und Versicherer auf dieses Thema und inwieweit spielt dies auch bei der Versicherbarkeit eine Rolle?

Matthias Gärtner: Grundsätzlich schadet jeglicher Betrug dem Ansehen des Sports. Als Partner der Deutschen Olympiamannschaft sind wir den Werten der Olympischen Charta verpflichtet, die einen fairen und sauberen Wettkampf fordern. Die in Deutschland getroffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Bekämpfung des Dopings bewerten wir positiv. Insofern bestehen keine Bedenken in Bezug auf die Versicherbarkeit der Athletinnen und Athleten der Deutschen Olympiamannschaft.

Die Fragen stellte VWheute-Redakteur Tobias Daniel.

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