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Kassenchef Luther will keine Bürgerversicherung

14.08.2013 – lutherJens Luther ist gegen die Bürgerversicherung und drückt das unmissverständlich aus. „In einer Bürgerversicherung sind auch Beamte eingeschlossen“, sagt der 59-jährige Vorstandsvorsitzende der Hanseatischen Krankenkasse (HEK) in der neuen Ausgabe der Versicherungswirtschaft. „Die sind aber statistisch gesehen deutlich öfter krank als normale GKV-Mitglieder.“
Das bedeute höhere Kosten und damit ganz sicher steigende Beiträge für alle. Luther spricht sich deshalb für den Erhalt des dualen Krankenversicherungssystems aus. „Ich bin für den Erhalt der privaten Krankenversicherung und gegen die sogenannte Bürgerversicherung, wie sie SPD, Grüne und Linke nach den Bundestagswahlen am liebsten einführen würden.“ Eine Einheitsversicherung sei das letzte, was im Gesundheitswesen gebraucht werde. Zurzeit sind etwa 70 Millionen Bürger in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, neun Millionen in der privaten, zum großen Teil Beamte (47%) und Selbstständige (18%). Hinzu kommen etwa 1,2 Millionen gut verdienende Arbeitnehmer.

Foto: Jens Luther, Vorstandsvorsitzende der Hanseatischen Krankenkasse (Quelle: Hanseatische(

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