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Journalist, Autor, Ombudsmann – Arno Surminski wird 80

20.08.2014 – SurminskiHeute vollendet der Publizist und Schriftsteller Arno Surminski in Hamburg sein 80. Lebensjahr. In Assekuranzkreisen hat er sich vor allem als Versicherungsjournalist einen Namen gemacht, als der er über fast vier Jahrzehnte als Autor maßgeblich die Zeitschrift für Versicherungswesen prägte. Auch seine zahlreichen Leitartikel im Wirtschaftsteil der F.A.Z. machten Surminski weit über die Grenzen der Versicherungsbranche hinaus bekannt.

Sein größtes Renommee verdankt Surminski freilich seinem überaus umfangreichen schriftstellerischen Werk, mit dem er seit über 40 Jahren eine große und noch immer wachsende Lesergemeinde begeistert. Mit dem Versicherungswesen in Berührung kam Surminski, der nach seiner Schulzeit eine Lehre in einem Rechtsanwaltsbüro absolviert hatte, durch die Arbeit in der Rechtsabteilung eines Hamburger Versicherungsunternehmens. Seine anschließend seit 1972 ausgeübte Tätigkeit als freier Wirtschaftsjournalist und Schriftsteller fand eine gewisse Unterbrechung durch die Übernahme des Amtes des Versicherungsombudsmann der Privaten Krankenversicherung – einer Aufgabe, nach der er sich keineswegs gedrängt hatte und bei deren Ausübung er auch keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen den organisierten Verbraucherschutz machte. Immerhin hat Surminski in seinen zwei Amtszeiten von 2001 bis 2007 in vielen Fällen mit seinen Vorschlägen dazu beigetragen, dass Streitigkeiten zwischen Versicherern und Versicherten bereits im Vorfeld und außergerichtlich geschlichtet werden konnten.

Sein erster Roman erschien 1974 unter dem Titel „Jokehnen oder Wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland?“ und wurde sofort ein Erfolg. Darin hatte Surminski seine Kindheitserlebnisse verarbeitet – von der Flucht mit dem Pferdewagen vor der Roten Armee über den Verlust der Eltern, die von der russischen Geheimpolizei deportiert wurden, bis zum Weg nach Schleswig-Holstein, wo ihn schließlich eine aus seinem Heimatdorf Jäglack stammende Familie mit sechs Kindern aufnahm. Autobiografisch auch sein 1980 erschienenes Buch „Fremdes Land oder Als die Freiheit noch zu haben war“ über sein Leben in Kanada, das vom ZDF zu einer dreiteiligen Serie verfilmt wurde. Dorthin war Surminski 1962 mit Freunden ausgewandert, wo er fast drei Jahre als Holzfäller in Camps lebte.

Erholung sucht und findet der Schriftsteller in Wacken bei Itzehoe (Schleswig-Holstein), wo er sich um sein selbst angepflanztes Waldstück kümmert und gerne Freunden über die dabei gesammelten Erfahrungen berichtet: „Gegen zu viel Unkraut musst Du Weißklee säen!“ (hcl)

Foto: Der Journalist, Autor und ehemalige Ombudsmann Arno Surminski wird heute 80. (Quelle: vwh)

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