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Josef Ackermann: “Ich hatte Entzugserscheinungen.”

15.04.2014 – ackermann_josef_foto_zurichDer ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank AG und spätere Verwaltungsratspräsident der Zurich Insurance Group (ZIG), Josef Ackermann, hat im Gespräch mit Reportern der schweizerischen Sonntagszeitung Schwierigkeiten beim Abgang vom Chefsessel der Deutschen Bank bekannt: “Ich hatte Entzugserscheinungen”, gesteht Ackermann freimütig. “Keine Depressionen, überhaupt nicht, aber ich spürte, dass ich rasch neue Wege suchen musste.”

Zu den Vorgängen, Vorwürfen und Spekulationen rund um den Freitod des Zurich-Finanzchefs Pierre Wauthier Ende August 2013 sagt Ackermann, er habe mit seinem Rücktritt zwar “das falsche Signal gesetzt, nur in meiner persönlichen Situation war und bin ich der Meinung, dass ich richtig gehandelt habe”. Mehr mag er dazu nicht sagen, die Sache sei für ihn erledigt, so Ackermann in der Sonntagszeitung weiter. Verwundert äußert sich Ackermann, der jetzt mit 66 Jahren als Berater des russischen Oligarchen Viktor Felixowitsch Vekselberg Brücken zwischen Ost und West bauen möchte, darüber, dass die Medien seinen Machtverlust so intensiv thematisierten, dabei sage er seit 20 Jahren, irgendwann mache ich einen Schnitt und organisiere mein Leben neu. Dieser Zeitpunkt sei jetzt gekommen, er habe “seinen Lebensrhythmus entschleunigen müssen”. Neben Vekselberg berät Ackermann auch die schwedischen Wallenbergs und die türkische Sabanci-Familie, “damit man immer noch einen gewissen Vorsprung hat”, erklärt Ackermann abschließend. (vwh)

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