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IT-Forensiker: Deutlich mehr als 2.000 hochsensible Unternehmen

10.07.2015 – Geschonneck“Der Gesetzgeber schätzt die Zahl der Unternehmen, die zu kritischen Infrastrukturen gerechnet werden können auf rund 2.000″, sagte jüngst IT-Forensiker Alexander Geschonneck von KPMG. “Wir gehen aber von deutlich mehr aus.” Denn für ihn sind Unternehmen, die in Kontakt mit diesen Infrastrukturen stehen, potenzielle Einfallstore für Cyberkriminelle.

Alexander Geschonneck gibt das Beispiel einer großen Handelskette in den USA. Hier hätten sich die Hacker über Daten, die Kühlschränke an Wartungsfirmen gesendet hatten, Einlass ins Firmennetzwerk verschafft. Für ihn lautet die Devise “Weg von der Risikoverdrängung”, wie er jüngst bei einer Veranstaltung des Versicherers Ace unterstrich. Jedes Unternehmen müsse im Rahmen eines Risikomanagements jetzt ran an die “Identifikation der Kronjuwelen.”

Als Kuriosum am Rande im Zusammenhang mit dem Hackerangriff, der zweifellos das Bewusstsein für das Thema Cybersicherheit auch in der Industrie schärfen helfe, führte er an, dass der Bundestag selbst nicht zu den kritischen Infrastrukturen zähle. (vwh/ku)

Bild: Alexander Geschonneck (Quelle: privat)

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