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Infrastrukturprojekte: Erdland bemängelt leere Pipeline

09.11.2015 – Alexander_Erdland_GDVDie Versicherungsbranche wartet derzeit auf konkrete Infrastrukturprojekte. “Die Projekt-Pipeline ist noch relativ leer”, bemängelte GDV-Präsident Alexander Erdland laut Börsen-Zeitung im Club Wirtschaftspresse München. Dies gelte nicht nur für Deutschland, sondern auch die geplanten Infrastrukturinvestitionen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Mit Blick auf denkbare Vorhaben ergänzte der Präsident des Branchenverbandes: “Das muss man politisch auch wollen”. Positiv äußerte sich Erdland laut Börsen-Zeitung hingegen zur geplanten Verringerung der Risikogewichtung für Infrastrukturinvestitionen. So werde die Branche einen Eigenkapitalanteil von 30 Prozent statt 50 Prozent akzeptieren.

Da gerade mittlere Versicherer jedoch nicht über das nötige Know-how verfügen, sollten Projekte auch über eine Kooperation der Kommunen zusammengeführt, betont der GDV-Präsident. Zudem seien standardisierte Formate etwa in Fondslösungen zu finden. Eine Verdoppelung des aktuellen Investitionsvolumens der Assekuranz von neun auf 18 Mrd. Euro wäre schon mal was, wird Erdland zitiert. (vwh/td)

Bild: GDV-Präsident Alexander Erdland (Quelle: GDV)

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