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Infrastruktur: Es braucht einen institutionalisierten Markt

24.03.2015 – Weiler_HukDamit die Anlageklasse Infrastruktur in Deutschland für private Investoren attraktiver wird, müssen die Maßnahmen der Gabriel-Kommission zügig umgesetzt werden, hat Huk-Vorstandsprecher Wolfgang Weiler jüngst gegenüber VWheute erklärt. Aktuell würden sich Beteiligungen hier eher noch auf das europäische und außereuropäische Ausland konzentrieren.

“Ein institutionalisierter Markt für Infrastruktur-Investments existiert in Deutschland bislang nicht”, stellt Wolfgang Weiler fest. “Großbritannien und Frankreich sind uns hier einen deutlichen Schritt voraus.”

Hier sieht Weiler die Gabriel-Kommission als einen wichtigen Schritt, “die Sicht von Versicherern und öffentlicher Hand auf Infrastrukturmaßnahmen abzugleichen und Handlungsfelder aufzuzeigen.”

Entscheidend werde sein, inwieweit hier Initiativen auf den Weg gebracht werden können. “Noch fehlt es häufig an ‘einfachen Dingen’, wie z.B. einer transparenten Projektpipeline und standardisierten Verträgen.”

Auch das Rendite-Risiko-Profil spricht Weiler in seinem Beitrag für das Business und Managementmagazin Versicherungswirtschaft (Heft 3/15) an. Die unter Solvency II geforderte Eigenkapitalunterlegung “auf dem Niveau von Hedgefonds-Investitionen” erscheint ihm “deutlich überzogen.” (vwh/ku)

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Link: Wolfgang Weiler. Mehr Renditeanreize, in: Versicherungswirtschaft, Heft 3/15. (Einzelartikel zu 3,81 Euro)

Bild: Wolfgang Weiler, Vorstandssprecher der Huk-Coburg. (Quelle: Huk)

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