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Industrieversicherung: Maklerpräsident rät zum Umdenken

21.01.2014 – Peter-WesselhoeftPeter Wesselhoeft, Präsident des Versicherungsmaklerverbandes VDVM, rät Industrieversicherern zu einem „grundsätzlichen Umdenken“. Die Tendenz, einzelne Kundenverbindungen einem übergeordneten Streben nach der Identifizierung und Besetzung profitabler Geschäftsfelder und Nischen unterzuordnen, führt seiner Ansicht nach „in die Sackgasse“.

So werde nicht der Versicherer im Vorteil sein, der seine Zielfelder optimal bedient, sondern derjenige, der seine Kunden genau kennt, schreibt er in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft. Nur in einem kontinuierlichen Risikodialog könne der Versicherer ein besseres Verständnis über die Entwicklung seines Kunden und die Veränderung seiner Bedarfssituation erhalten. Nur so könne ein Versicherer mit maßgeschneiderten Konzepten reagieren. Auf Langfristigkeit angelegte Geschäftsverbindungen sind seiner Meinung nach alternativlos.

Wesselhoeft fordert eine „erhebliche Veränderung der Philosophie auf Versichererseite: Weg vom Underwriting nach Branchenklassifizierung und hin zu einer individuellen Risikobetrachtung. Das wird nur darstellbar sein, wenn Know-how, Vollmachten und Freiräume der Underwriter, individuelle Lösungsansätze vereinbaren zu können, in der Breite neu aufgebaut, nicht weiter eingeschränkt werden.“

Er sieht aber auch die Versicherungsnehmerseite in der Pflicht. Auch sie sei gefordert, sich mit berechtigten Wünschen des Versicherers zur Risikoverbesserung konstruktiv auseinander zu setzen.

Den gesamten Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft 1/2014.

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