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Immobilien als Stellschraube gegen den Klimawandel

29.06.2016 – franke_schaefer_creditsuisse“Immobilienanlagen gewinnen für Versicherer immer mehr an Bedeutung, gleichzeitig verursachen sie weltweit etwa 33 Prozent aller CO2-Emissionen und rund 40 Prozent des Energieverbrauchs”, konstatiert Frank Schaefer von der Credit Suisse – CSAM Immobilien KAG in der Versicherungswirtschaft. Aus diesem Grund seien sie auch “eine wichtige Stellschraube, um den Klimawandel zu bremsen”.

“Kunden, Aktionäre, Mieter und Gesetzgeber fordern bei Immobilienanlagen zunehmend die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten”, betont der Experte. Daher sieht Schaefer es als durchaus wahrscheinlich an, dass “Immobilien künftig stärker nachgefragt und höher bewertet werden.” Daher sei es ratsam, “schon heute bei Neuinvestitionen und beim Management ihres Immobilienbestands Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen. Viele namhafte Versicherer haben in ihren Satzungen bereits Nachhaltigkeitskriterien für ihre Kapitalanlagen verankert”, so Schaefer weiter.

Zudem stelle sich bei Immobilienanlagen “die Frage, wie gleichzeitig die Nachhaltigkeit des Immobilienportfolios gestärkt und trotzdem eine attraktive Rendite erzielt werden kann. Energieeffiziente zertifizierte Neubauten sind relativ teuer und renditearm. Das gleiche gilt für umfangreich sanierte Bestandsobjekte. Doch mit geeigneten Konzepten können Bestandsimmobilien ohne große Investitionen nachhaltig ausgerichtet und zusätzlich die Rendite gesteigert werden”, betont der Experte. Im Fokus stehen dabei vor allem “die Senkung der Betriebskosten über eine möglichst kostengünstige Verbesserung der Energieeffizienz und weniger der Erhalt von Nachhaltigkeitslabels”. (vwh/td)

Bildquelle: Frank Schaefer (Quelle: Credit Suisse)

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