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Im Streitgespräch: Allianz-Vorstand und Grünen-Politiker

20.05.2014 – zimmererToo big to fail: Hat das Flagschiff der deutschen Versicherer, die Allianz, bereits die kritische Größe erreicht, um zuviel Einfluss auf die Politik auszuüben? Die Niedrigzinsen seien Grund für die Ursache der Finanzkrise gewesen, “das war politisch motiviert”, dreht Allianz-Vorstand Maximilian Zimmerer den Spieß um.

“Und es wiederholt sich gerade schon wieder.” Niedrige Zinsen, so Maximilian Zimmerer, seien Grund dafür, dass Anleger ins Risiko treibe und zu Fehlinvestitionen führe. “Derzeit ist es unglaublich schwierig, das Geld anzulegen, weil die Zinsen so niedrig sind. Macht sieht anders aus”, geht er auf die Bedenken seines Gegenübers Gerhard Schick ein.

SchickDer Finanzpolitische Sprecher der Grünen hatte zuvor zu bedenken gegeben, dass aus wirtschaftlicher Macht politische Macht entsteht und warnt mit Blick auf den drittgrößten Vermögensverwalter weltweit, die Allianz, vor negativen Effekten von Kapitalkonzentration: “Herrlich, wie sie sich klein machen”, sagt er zur Allianz.

Zimmerer entgegnet beim Streitgespräch im Kölner Stadtanzeiger auf den Vorwurf, die Allianz habe eine dominante Größe erreicht: “Es kommt auf die Größe und Struktur des Marktes an. In Deutschland gibt es über 500 Versicherer. Die Allianz ist die größte Versicherung Deutschlands. Doch ihr Marktanteil liegt je nach Produkt zwischen zehn und 15 Prozent. International sind unsere Marktanteile deutlich niedriger.”

Fotos: Die Allianz ist too big to fail, also systemrelevant. Maximilian Zimmerer (oben) und Gerhard Schick diskutieren, was daraus folgt. (Quelle: Allianz/ Website)

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