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Hufeld: Gold aus Stroh können auch Versicherer nicht

22.04.2014 – hufeldDie Lebensversicherer leiden unter den niedrigen Zinsen, stehen nach Einschätzung der Finanzaufsicht Bafin aber kurz- bis mittelfristig stabil da. Langfristig gelte aber: Niemand könne “aus Stroh Gold machen, auch die Lebensversicherer nicht”, sagte der oberste Bafin-Aufseher für Versicherungen, Felix Hufeld, der Welt am Sonntag.

“Verharren wir weiterhin in einer Ultra-Niedrigzinsphase, wird dies Auswirkungen auf die Lebensversicherer haben”, sagte Felix Hufeld der Zeitung weiter. Die Bafin habe bei ihren Stresstests für Versicherer den Prognosezeitraum im vergangenen Herbst auf fünf Jahre erweitert. “Die Branche kann die aktuell schwierige Lage solange auf jeden Fall verkraften.”

Hufeld widersprach der Annahme, die Niedrigzinsphase belaste kleinere Anbieter besonders: “Die Gleichung ‘Groß entspricht gut und klein ist gefährdet’ ist so pauschal keinesfalls zutreffend.” Es gebe eine Vielzahl kleinerer Versicherer, die sehr solide seien. “Und es kann durchaus größere geben, die durch eine Kombination aus falscher Anlagepolitik, hohen Kosten und teuren Garantien aus der Vergangenheit größere Aufgaben vor sich haben.”

Foto: Der oberste Bafin-Aufseher Hufeld fürchtet bei Verharren in der Ultra-Niedrigzinsphase Auswirkungen auf die Lebensversicherer. (Quelle: Bafin)

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