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Bafin-Chef: Aufwand für Solvency II angebracht

20.10.2014 – Hufeld_frank_beer_bafinBafin-Chef Felix Hufeld hält den Aufwand der Versicherer für Solcenvy II keineswegs für überflüssig. Seine Behörde wird “auch weiterhin bei der Vorbereitung und anschließenden Anwendung von Solvency II auf das Proportionalitätsprinzip achten”, sagte er gegenüber der Versicherungswirtschaft.

Demnach sieht Hufeld vor allem zwei Punkte, bei denen sich Solvency II vom bisherigen System unterscheide. So würden “Aktiv- und Passivpositionen marktgerecht bewertet und unternehmensindividuell adjustiert”. Die Anforderungen an die Eigenmittel werden zudem sehr passgenau an das Risikoprofil der Unternehmen angepasst. Kleine, aber hochriskant aufgestellte Unternehmen müssen daher sehr viel mehr Eigenmittel vorhalten als größere Unternehmen mit geringerem Risikoappetit.

Auch das Management werde künftig in die Pflicht genommen, sich sehr viel stärker mit den Risiken des Unternehmens auseinanderzusetzen. Im Gegenzug entfallen mit Solvency II viele harte regulatorische Vorgaben, “um sich im Einklang mit den regulatorischen Anforderungen zu wissen”. (vwh)

Bildquelle: Frank-Beer.com/ Bafin

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