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@home mit Christian Michel, Insinno

29.04.2016 – christian_michelDiejenigen, die den digitalen Wandel mitgestalten, zeigt VWheute in der Serie “@home” aus der Perspektive ihres zentralen Arbeitsgerätes. Christian Michel ist Geschäftsführer des Heidelberger Softwareherstellers Insinno. Wenn es nach ihm geht, bauen Robo-Berater und menschliche Vermittler Hand in Hand Berührungsängste im Vertrieb ab. Er entwickelt aktuell einen jährlichen Finanzcheck per Self-Service.

VWheute: Welches ist Ihre Lieblings-App beruflich?

Christian Michel: Die App der Deutschen Bahn – weil Sie überraschend gut Information und E-Commerce verbindet und ich sie auf dem Weg zu unseren Kunden nahezu täglich nutze.

VWheute: Welches ist Ihre Lieblings-App privat?

Christian Michel: Whats App. Kommunikation war nie einfacher.

Homescreen_Michel_Insinno

VWheute: Welches ist aktuell Ihr Projekt Nummer Eins?

Christian Michel: Da fällt es schwer sich zu entscheiden. Wir machen derzeit verschiedene Projekte im Bereich Kundeninteraktion für Online- und Offline. Der Anspruch der Kunden ist heutzutage hoch. Sie wollen selbst entscheiden und die komplexe Finanzwelt verstehen. Auf der anderen Seite wissen sie, dass sie sich zu wenig um Ihre Risiken und Finanzen kümmern. Ruft allerdings ein Makler oder Berater an, ist der Kunde schnell in einer Abwehrhaltung, nach dem Motto: “Der will mir doch bloß etwas verkaufen”. Aus diesem Dilemma helfen wir mit einer Kombination aus Portal, App und Defino (Deutsche Finanznorm). Die Risikoanalyse und Beratung wird über einen Jahrescheck gepusht und im Self Service durchgeführt, quasi eine Art Robo-Beratung. Der Berater ist voll informiert und kann jederzeit unterstützen.

VWheute: Was gibt es in fünf Jahren in der Branche, was es heute noch nicht gibt?

Christian Michel: Wir schlafen in Wohnungen, deren Besitzer wir nicht kennen (Airbnb) und fahren mit Leuten, die wir noch nie vorher gesehen haben (Uber). Die eigentliche Innovation hier ist, dass über eine Technik und einen Prozess Vertrauen geschaffen wird. So etwas werden wir auch in der Finanzbranche sehen. Die Kombination von Robo-Beratung auf Basis von Verbraucherschutz, Chat-Bots zur Reduktion der Kosten und einem Berater, der sich voll auf das persönliche Engagement und Spezialfragen einstellt, ist meiner Meinung nach der richtige Ansatz.

Bild: Christian Michel, Geschäftsführer des Softwarehauses Insinno. (Quelle: Insinno)

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