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Hohe Haftstrafen im Petrobas-Skandal

22.07.2015 – petrobas_dpaIm Zuge des Korruptionsskandals um den brasilianischen Ölkonzern Petrobas ist der frühere Spitzenmanager Paulo Roberto Costa zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Demnach soll bei der Vergabe von Aufträgen systematisch Schmiergeld geflossen sein, das teilweise auch an Politiker und Parteien gegangen sein soll.

Nach Aussage des früheren Petrobras-Direktor Costa sollen bei überhöhten Vertragsabschlüssen des Konzerns mit anderen Firmen zwei Prozent der Vertragssumme an die Arbeiterpartei von Präsidentin Dilma Rousseff geflossen sein.

Wie der Deutschlandfunk weiter berichtet, soll ein Bundesgericht in Curitiba Freiheitsstrafen von bis zu 15 Jahren gegen mehrere Führungskräfte des Baukonzerns Camargo Corrêa verhängt haben. Dabei ging es vor allem um den Vorwurf der Korruption beim Bau von Raffinerien.

Nach Angaben von The Insurance Insider hat Petrobas eine D&O-Police über 250 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Neben der Zurich sollen auch Itau Seguros, Ace and Mapfre Seguros an dem Versicherungskonsortium beteiligt sein. (vwh/td)

Bild: Hauptgebäude von Petrobas (Quelle: dpa / picture-alliance)

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