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Heise: Europa fehlt ein finanzpolitische Regelwerkes

17.09.2013 – Allianz-HeiseMichael Heise, Chefökonom der Allianz veröffentlichte jetzt einen Kommentar auf der Homepage des Konzerns und widmete sich unter dem Thema „Fünf Jahre nach Lehman” der Frage, warum die Vereinigten Staaten von Amerika die Finanzkrise im Vergleich zum Euroraum trotz höherer Verschuldung besser bewältigt haben. 

„Erstens gelang es den USA insbesondere mittels des TARP-Rettungspaktes recht rasch die Probleme im Bankensystem in den Griff zu bekommen, während in der EU (noch ohne Bankenunion) die notwendigen Maßnahmen zur Sanierung der Banken sehr zögerlich angegangen wurden.” Als zweiten wichtigen Grund sieht Heise, dass die USA „mit dem Dollar als Weltwährung Nummer 1 auf einen über Jahrzehnte gewonnen Vertrauensvorschuss zurückgreifen und sich zu niedrigen Zinsen refinanzieren” konnten. Und drittens als wichtigster Punkt sei es im Euroraum zwar gelungen, „eine gemeinsame Geldpolitik zu installieren, an einem funktionierenden finanzpolitischen Regelwerk fehlt es jedoch. Verletzungen der Maastricht-Kriterien wurden lange Zeit kaum geahndet. Der Allianz-Chefökonom zeigt ein erstaunliches Bild auf: „Das US-Bruttoinlandprodukt liegt inzwischen um rund fünf Prozent höher als Anfang 2008, das des Euroraums noch immer um drei Prozent niedriger als damals”.

Foto: Michael Heise, Chefökonom der Allianz (Quelle: Allianz)

Link: Fünf Jahre nach Lehman

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