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Hebammen fordern strukturelle Lösung

10.03.2014 – Martina Klenk, Präsidentin Deutscher HebammenverbandBundesweite Demos der Hebammen: am Wochenende gingen die Geburtshelferinnen auf die Straße, um für Ihre Sache einzutreten. Erste Signale kamen am Freitag seitens der Politik. Die Gesundheitsexperten der Koalition versprechen einen für Hebammen bezahlbare Haftpflichtversicherung. Martina Klenk, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes, erklärt im Interview mit dem GDV: “Mit der Geburtshilfe, unserem Kerngeschäft, verdienen freiberufliche Hebammen deutlich zu wenig, um die Versicherungsprämie bezahlen zu können.”

Es geht um drastische Erhöhungen der Haftpflichtversicherungen. Auch wenn Verhandlungen mit der GKV zum Honorar bevorstehen: “Die Politik ist sehr offen, sieht die Dringlichkeit und ist an einer echten Lösung interessiert.” Von der Versicherungswirtschaft wünscht sie sich faire Versicherungsbeiträge: “Es ist ganz klar, dass Versicherer kalkulieren müssen. Wir sehen, dass sich die Schäden nach oben entwickeln und ich verstehe, dass es eine Frage der Wirtschaftlichkeit ist. Insofern sind wir sehr froh, dass wir das Versichertenkonsortium bis Mitte 2015 noch haben.”

In jedem Fall brauche man eine langfristige strukturelle Lösung. Der Hebammenverband könne sich beispielsweise eine Haftungsobergrenze vorstellen. Ab einer Schadenssumme von drei Mio. Euro könnte demnach ein steuerfinanzierter Fonds einspringen.

Bild: Martina Klenk fordert eine langfristige strukturelle Lösung für Hebammen. (Quelle: GDV)

Link: Das komplette Interview mit Martina Klenk

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