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Grundsatzdebatten zur Rente “kein guter Rat”

17.11.2015 – Alexander_Erdland_GDVGDV-Präsident Alexander Erdland kritisiert aktuelle Vorschläge, die gesetzliche Rente auf Kosten der privaten zu stärken. “Dauernd Grundsatzdebatten führen zu wollen, ist wirtschaftlich und mathematisch kein guter Rat”, erklärte er jüngst in Berlin.

“Bevor man versucht, das dreigliedrige Alterssicherungssystem zu optimieren”, sollte – so die Position der rot-grünen Regierung in NRW – grundsätzlich diskutiert werden, “ob es nicht besser wäre, die gesetzliche Rente wieder zu stärken.” Auf Riester könne man dagegen verzichten.

Dagegen stellte der GDV-Präsident bei der Vorstellung der Rentenperspektiven 2040 die Vorteile des Drei-Säulen-Systems heraus: Während die gesetzliche Rente dem Risiko der Demografie ausgesetzt ist, sei die private Vorsorge eben mit dem Risiko der Entwicklung an den Kapitalmärkten verknüpft.

Gerade bei Riester sei seit zehn Jahren nicht mehr angepasst worden. Die Politik sieht Erdland nicht nur hier in der Verantwortung, den Vorsorgesparer wieder zu motivieren. Die Profite aus der Niedrigzinspolitik sollten “ein Stück weit zurückgegeben werden.” Dass Eigenvorsorge von der Grundversorgung abgezogen wird, sei “demotivierend”. (vwh/ku)

Video: Prognos-Chefvolkswirt Michael Böhmer und GDV-Präsident Alexander Erdland stellen die Rentenperspektiven 2040 vor. (Schnitt: ak)

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