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“Griechenland will frisches Geld der europäischen Steuerzahler”

25.02.2015 – reiner_holznagelDer Präsident des Bundes der Steuerzahler (BdSt), Reiner Holznagel, warnte die Bundesregierung davor, weitere Gelder nach Griechenland zu überweisen. Vielmehr müsse die neue griechische Regierung zunächst Fakten schaffen. “Der angebliche Sinneswandel der Regierung Tsipras darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Griechenland die mit den Euro-Partnern vereinbarten Reformen rundweg ablehnt”, sagte der BdSt-Präsident.

Vielmehr relativiere die griechische Regierung die meisten ihrer Wahlversprechen nur, “an frisches Geld der europäischen Steuerzahler zu gelangen”, befürchtet der Steuerzahlerbund in einem Statement. Die griechischen Reformpläne seien aus Sicht der BdSt zwar “richtig und überfällig”. Allerdings sind diese “mit Vorsicht zu genießen”, solange die “Vorhaben nicht rechtskräftig in Gang gesetzt wurden”, warnt der Steuerzahlerbund.

BdSt-Präsident Holznagel geht vielmehr davon aus, dass “derzeit nur über die Modalitäten einer viermonatigen Waffenruhe zwischen der Euro-Zone und Griechenland verhandelt” werde. Seien die Gelder überwiesen, “ist auch der Reformwille dahin”, prognostizierte er. (vwh/td)

Foto: Reiner Holznagel (Quelle: privat)

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