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GKV sieht Arzneimittelversorgung gefährdet

20.06.2016 – johan-magnus_stackelberg_gkvDer GKV-Spitzenverband sieht durch die derzeitigen Arzneimittelpreise die Versorgung für die Patienten in Europa gefährdet. “Ebenso wie die europäischen Gesundheitsminister befürchten wir, dass durch überhöhte Preise der Zugang zu wirksamen und bezahlbaren Arzneimitteln in der EU gefährdet ist”, sagt Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes.

Zudem begrüßt der GKV-Vertreter das Vorhaben der EU-Gesundheitsminister, “bestehende Anreize für die Industrie zur Entwicklung von Arzneimitteln systematisch zu überprüfen”, heißt es in einer Mitteilung des GKV-Verbandes. “Die geplante systematische Überprüfung sollte auf jeden Fall die Ergebnisse der beschleunigten Zulassung bei der Überprüfung einbeziehen”, fordert von Stackelberg. Nur so bekomme “man ein vollständiges Bild über mögliche Fehlentwicklungen”.

“Dieses saloppe Auslegen der Vorschriften geht zu Lasten von Patienten und öffnet fahrlässig eine Sicherheitslücke. Nicht zuletzt deshalb sollte eine beschleunigte Zulassung von Arzneimitteln unbedingt eine Ausnahme bleiben”, so der stellvertretende GKV-Vorstandsvorsitzende weiter. “Dabei gehören die Kostenträger dann auf jeden Fall mit an den Tisch – und zwar nicht nur als Gäste, sondern als gleichberechtigter Gesprächspartner”, lautet seine Forderung. (vwh/td)

Bild: Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes (Quelle: GKV)

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