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Geldpolitische Werkzeuge aufgebraucht

26.01.2016 – chris_iggo_axa“Die quantitativen Lockerungsmaßnahmen der Zentralbanken haben die Finanzmärkte aufgebläht, aber sie konnten die Realwirtschaft nicht annährend genug anregen, um die hohen Aktienkurse und niedrigen Credit Spreads zu rechtfertigen”, sagt Chris Iggo von den Axa Investment Managers. Die geldpolitischen Werkzeuge seien aufgebraucht.

“Investoren sollten daher nicht auf die Fiskalpolitik hoffen, denn keine Regierung wird in naher Zukunft Steuern senken oder öffentliche Ausgaben erhöhen”, warnt Chris Iggo. Dennoch sieht der Investmentmanager nicht schwarz: “Es könnte sein, dass die Investoren den günstigen Bewertungen irgendwann mehr Bedeutung zumessen als dem negativen Sentiment und dass sie realisieren, dass enttäuschendes Wachstum die neue Norm ist. Aber immerhin ist es noch Wachstum. Short Duration-Bond-Portfolios, die derzeit eine Rendite von sieben Prozent erzielen, sollten in einem solchen Marktumfeld nicht ignoriert werden.”

Bild: Chris Iggo, CIO Fixed Income bei Axa Investment Managers (Quelle: Axa)

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