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GDV-Präsident Erdland fordert staatliche Unterstützung bei Altersvorsorge

12.05.2015 – erdland_kleinDer Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland, sieht den Staat in der Pflicht, den Menschen mit einer Förderung der privaten Altersvorsorge stärker unter die Arme zu greifen.

Aus Anlass einer vom GDV beim Meinungs- und Marktforschungsinstitut INSA in Auftrag gegeben Studie zum Thema Altersvorsorge sagte Erdland: „Wir müssen in Deutschland mehr tun, um die private Altersvorsorge der Bürger zu unterstützen. Dazu sollte die Bundesregierung zumindest einen Teil der Milliarden, die sie in den vergangenen Jahren durch niedrige Zinsen gespart hat, an die Bürger zurückgeben“, fordert Erdland. „Das ist auch eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft, in die soziale Sicherheit und das Wachstum von morgen.“

Der Umfrage zufolge wäre eine Mehrheit von 56 Prozent bereit mehr für die persönliche Altersvorsorge zu bezahlen wenn es zusätzliche Anreize gäbe. Obwohl inzwischen 84 Prozent der Deutschen überzeugt sind, dass Rentner in der Zukunft ihren Lebensstandard nur mit privater Vorsorge halten könnten, bauen bislang nur 48 Prozent ein zusätzliches Kapitalpolster auf. Besonders groß ist die Sparlücke bei jüngeren Menschen. Von den 18- bis 24-Jährigen sorgt nur jeder Vierte privat vor. „Viele Menschen tun praktisch noch zu wenig – vor allem fangen sie zu spät an. Dabei ist der Faktor Zeit entscheidend, um durch eine möglichst lange Ansparphase die laufende Belastung zu verringern“, sagt GDV-Präsident Alexander Erdland. (vwh)

Bild: GDV-Präsident Alexander Erdland. (Quelle: GDV)

Link: Deutsche wollen mehr vorsorgen – wenn der Staat hilft

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