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Fusionen: Führungskräfte und Mitarbeiter früh einbinden

15.01.2015 – Oliver VandréBei Fusionen oder Übernahmen gilt es nicht nur, organisatorische Veränderungen wie Pensionsverpflichtungen zu berücksichtigen. Fusionen haben auch immer erhebliche Auswirkungen auf Führungskräfte und Mitarbeiter. Oliver Vandré, Partner Aon Strategic Advisory and Transaction Solutions Europa, rät deshalb zu einer frühen Einbindung in die Integrationsplanung, um Unsicherheiten und Ängste abzubauen.

Synergien seien bei vielen Fusionen der zentrale Grund dafür, die „Ehe“ mit einem anderen Unternehmen einzugehen. „Dabei muss jedoch klar zwischen Kostensynergien und Marktsynergien unterschieden werden“, erklärt Vandré. „Sind Marktsynergien zumeist einfacher zu argumentieren, ist die Planung in diesem Bereich jedoch nicht weniger komplex und sollte verschiedene Parteien aus beiden Unternehmen berücksichtigen.“

Bei den Synergien der Kosten horchen Arbeitnehmer und deren Vertreter erfahrungsgemäß auf, weil sie dahinter einen Stellenabbau befürchten. Daher sollte die Fachabteilung Human Resources nach Meinung von Vandré von Beginn an mit am Verhandlungstisch sitzen. Zum einen könne die Fachabteilung alle Fragen zur Führungskultur erläutern, zum anderen im Laufe des Transaktionsprojekts die Rolle des Vermittlers übernehmen. (vwh)

Bild: Oliver Vandré ist Partner Aon Strategic Advisory and Transaction Solutions Europa (Quelle: Aon Hewitt)

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