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Fürstenwerth: “Gesetzestexte lesen ist kein Vergnügen”

15.01.2015 – Jörg von Fürstenwerth, GDVJörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des GDV, bereitet die Lektüre der komplexen Gesetzestexte zu Regulierungsvorhaben nicht gerade das pure Vergnügen, wie er in seiner aktuellen GDV-Kolumne zugibt. Außerdem beanspruche die Auseinandersetzung mit der Materie immer mehr Zeit.

„Die Ausgestaltung von Solvency II auf europäischer Ebene, die parallel dazu laufende nationale Umsetzung sowie das Lebensversicherungsreformgesetz sind allein drei Großprojekte, die uns 2014 stark beschäftigt haben und noch tun“, zählt Fürstenwerth die laufenden Projekte auf.

Überdies starten für die neue EU-Vermittlerrichtlinie IMD2 in Kürze die Verhandlungen der europäischen Gesetzgeber. Ein Übermaß an Regulierung wolle er jedoch nicht beklagen.

Die Ziele der Regulierung seien durchaus legitim, räumt er ein. So sei die Verknüpfung der Eigenmittelanforderungen mit den eingegangenen Risiken, wie es Solvency II vorsieht, für ein stabiles Aufsichtssystem unerlässlich. “Zugleich stehen wir hinter dem Ziel der EU, den Verbraucherschutz im Finanzvertrieb zu stärken – durch mehr Transparenz und umfangreichere Informationspflichten”, so Fürstenwerth. (vwh/ks)

Bild: Jörg von Fürstenwerth ist Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des GDV (Quelle: GDV)

 

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