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Frauen schalten über die Jahre beruflich zurück

24.10.2013 – koecher_01Bei der privaten Altersvorsorge haben Frauen einen enormen Nachholbedarf. Darauf weist jetzt die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, Renate Köcher, im aktuellen „Trendbrief Altersvorsorge” des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft hin. Dafür aber tragen die Frauen in der Altersgruppe der 30- bis 59-jährigen noch viel zu wenig Verantwortung. 

„Den meisten ist durchaus bewusst, dass sie für den Fall, wenn die Beziehung scheitert, dann in der Regel nicht ausreichend abgesichert sind”, so eines ihrer Fazits aus der vom Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführten Studie zur „Generation Mitte.” Viele blieben nach der Familienphase „bei einer Teilzeitbeschäftigung – mit gravierenden Auswirkungen auf die eigenen Rentenansprüche”. „Es ist bemerkenswert zu sehen, dass der Gedanke an die eigene Alterssicherung bei den Entscheidungen über die eigene Berufstätigkeit nur eine untergeordnete Rolle spielt”. Frauen müssten sich „verstärkt darum bemühen, ihren Lebensstandard im Alter abzusichern und dies systematisch zu planen”. Natürlich gebe es Bevölkerungsgruppen, „die aufgrund ihrer niedrigen Einkommen keine nennenswerten Spielräume für eigenverantwortliche Vorsorge haben”, konstatiert Köcher. Für diese Gruppen könne „der Staat jedoch besser sorgen, je mehr die mittleren und oberen Schichten eigenverantwortlich vorsorgen”. (vwh)

Foto: Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach (Quelle: Institut für Demoskopie Allensbach)

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