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Finanzbranche wird modularer

16.02.2016 – “In zehn Jahren wird der Finanzsektor modularer aufgestellt sein”, prophezeit Finja Carolin Kütz, Deutschlandchefin der Managementberatung Oliver Wyman, in einem Gastbeitrag für die Börsenzeitung. So werden zwar die meisten Finanzdienstleister weiterhin auf dem Markt vertreten sein: “Sie werden sich jedoch signifikant unterscheiden”, meint die Expertin.

Demnach werden manche Unternehmen versuchen, “mit Handels- und Technologieunternehmen zu konkurrieren”, prognostiziert Kütz. Zudem werden sich die Finanzdienstleister produktseitig “auf Bereiche mit langfristigen Wettbewerbsvorteilen konzentrieren, um den Multikanalvertrieb optimal zu nutzen”, ergänzt die Expertin von Oliver Wyman.

So geht Kütz davon aus, dass die digitale Technologie und veränderte Kundenverhalten “bereits heute die enge Bindung von Anbietern und Kunden” aufbrechen, so Kütz weiter. Zudem werden die Kunden auf neuen Kundenplattformen “zu einer Vielzahl diverser Anbieter” geleitet, wodurch ein dynamischer Wechsel erleichert werde – “immer auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis”. Dadurch werde ein Kunde künftig eine “wesentlich höhere Zahl von Finanzdienstleistern nutzen. Wir nennen das modulare Nachfrage”, schreibt Kütz. (vwh/td)

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