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Filmversicherer: Die Kamera steht, die Kosten laufen

09.04.2014 – kamera-objektiv-150“Auch wenn die Kamera steht: Die Kostenuhr tickt unerbittlich weiter”, sagt Tommy Elliot, Regionaldirektor bei Lloyd’s Partner Circle Groups. Versicherbar indes sei so ziemlich alles, was an Bewegtbild möglich ist: Von der Doku, über das Firmenvideo und Werbeclips bis hin zum epischen Spielfilm.

Der Teilnehmer an der Podiumdiskussion anlässlich der Filmart in Hong Kong, der größten Filmmesse im asiatischen Raum, erklärt weiter: “Jeder Produzent hat am Ende des Tages Interesse, seine Produktion gegen mögliche Gefahren abzusichern.” Dabei sei es die Aufgabe des Underwriters, die individuellen Risiken in den Blick zu nehmen. Entsprechend teuer wird es nämlich, wenn der Hauptdarsteller ausfällt oder dem Regisseur inmitten der Produktion etwas zustößt. Zur Berechnung der Prämie, die dann Teil der Produktionskosten wird, gehören Drehtage, Crew-Mitglieder, Art des Filmes, Budget und die Drehorte.

Denn nicht nur wertvolle Kostüme können Schaden nehmen und müssen im Zweifel teuer ersetzt werden. Auch das Wetter spielt oft nicht die glänzende Rolle, die es soll. David Boyle, Underwriter beim Lloyd -Syndikat Sportscover: “Wollen Sie beispielsweise an einem Urlaubsort einen Werbeclip drehen und die Sonne will partout nicht scheinen während das Team vor Ort ist, ersetzt Ihnen bestenfalls ihre Versicherung diesen Schaden.” (vwh)

Foto: Bekommt die Kamera keine Sonne vor die Linse, kann das mitunter zum Versicherungsfall werden. (Quelle: Lloyd’s)

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