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Fidelity: Keine Trend-Änderung bei Staatsanleihen

27.08.2014 – roemheld_fidelity„Zwar liegen die Zinsen der Staatsanleihen aus den Industrienationen leicht unter ihrem fairen Wert, doch die hohen Staatsschulden und die expansive Geldpolitik werden einen größeren Anstieg verhindern”, erklärt Fidelity-Analyst Carsten Roemhoeld. In seinem Marktkommentar hält er es für weniger wahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank „quantitative Lockerungsmaßnahmen” anstrebt.

Daher würden eher zurückhaltend agierende Marktteilnehmer auch nicht dazu gedrängt, rasch in die Märkte zu kommen. Anlass zu entsprechenden Spekulationen sei gewesen, dass die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zuletzt unter die Ein-Prozent-Marke gefallen ist.

Roemhoeld geht davon aus, dass sich Staatsanleihen in den kommenden zwölf Monaten überwiegend seitwärts entwickeln werden: „Bei zehnjährigen US-Treasuries dürften die Renditen in den kommenden Monaten auf 3,0 bis 3,25 Prozent steigen. Im Euroraum dagegen werden die zuletzt beschlossenen Maßnahmen der zweckgebundenen Refinanzierungsgeschäfte (TLTRO) die Zinsen auch bei Anleihen der Peripheriestaaten weiter niedrig halten. Ihre Risikoaufschläge gegenüber Bundesanleihen könnten sogar noch schrumpfen.”

An den europäischen Rentenmärkten ist am Dienstag die Aufwärtsbewegung weiter gegangen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Investoren würden wohl davon ausgehen, dass die Konjunkturerholung im Euroraum soweit ins Stocken geraten ist, dass die Europäische Zentralbank ihre Stützungsmaßnahmen ausweitet.(vwh)

Foto: Fidelity Kapitalmarktstratege Carsten Roemhoeld. (Quelle: Fidelity)

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