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Fast jedes zweite Unternehmen von Lieferketten-Schäden betroffen

11.05.2015 – transport_2_foto_maerskIm Zuge der Globalisierung werden auch Lieferketten zunehmend anfälliger für Störungen und Ausfälle. Mittlerweile ist fast jedes zweite Unternehmen von Lieferketten-Schäden betroffen. Daher ist eine Bewertung von Lieferanten unverzichtbar, sagt Stefan König, Spezialist für BU-Analysten bei HDI-Gerling Sicherheitstechnik im Unternehmensmagazin HDI-Gerling Berater.

Allerdings stoßen die Unternehmen hier auf Grenzen: Demnach seien notwendige Daten zur Bewertung von Zulieferern “nur schwer zugänglich”, sagte König unter Berufung auf eine aktuelle Umfrage der Beratungsgesellschaften PWC und Creditreform. Zudem erschwere die Komplexität der Lieferketten den nötigen Überblick – auch wenn ein Großteil der Unternehmen ihre Lieferantenrisiken regelmäßig bewerteten.

Neben einem speziellen “Supply Chain-Check up” rät der Experte den Unternehmen vor allem zur “Implementierung einer Notfallplanung mit dem Ziel, die betrieblichen Folgen bei einem Lieferausfall so niedrig wie möglich zu halten”. Dieses “Business Continuity Planning (BCP)” ermögliche es den Unternehmen, “bei Störungen schnell die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen”. (vwh/td)

Bild: Transportwege können schnell gestört werden. (Quelle: Maersk)

Link: Siehe auch DOSSIER

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