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Ex-Botschafter Hellbeck: “Peking hat alles unter Kontrolle”

01.10.2014 – deutschlandfunk logoGefährlich können die Proteste aus der Sonderverwaltungszone Hongkongs dem System noch nicht werden, so der ehemalige Botschafter in Peking, Hanspeter Hellbeck, im Interview mit Tobias Armbrüster vom Deutschlandfunk, aber die “Unruhe unter den Demonstranten scheint erheblich zu sein, sehr viel größer als je zuvor.”

“Es hat schon immer Diskussionen in Hongkong gegeben, auch kleine Protestaktionen, auch als Gedächtnisaktionen für den 4. Juni 1989, aber das, was wir jetzt haben, haben wir bisher in Hongkong noch nicht erlebt, und insofern ist die Frage natürlich gerechtfertigt, was kann sich daraus entwickeln.

Wie gefährlich ist das denn alles für die Regierung in Peking?

Für die Pekinger Regierung ist es wahrscheinlich im Augenblick noch nicht gefährlich. Der Präsident Xi als Staatschef und Parteichef hat alles unter ziemlicher Kontrolle. Er hat ja 2012 schon gesagt, nach dem Parteitag, dass er sich die Dinge, die Politik nicht aus der Hand nehmen lasse, wie weiland Gorbatschow, und dass er alles tun werde, um China unter Kontrolle zu behalten, hat das ja auch getan, indem er jetzt auch die Partei einer Anti-Korruptions-Kampagne unterwirft, auch in der Presse dafür sorgt, dass keine unerwünschten Artikel erscheinen. Also es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die dafür sprechen, dass er das Land unter Kontrolle halten kann für den Augenblick, was natürlich nicht bedeutet, dass das in drei oder fünf oder zehn Jahren ebenso sein wird und bleiben kann.”

Das vollständige Interview unter beigefügtem Link.

Link: Ex-Botschafter Hellbeck: “Peking hat alles unter Kontrolle”

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