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Ex-Allianz-Chef Diekmann berät Anwaltskanzlei

05.04.2016 – Michael Diekmann - LinklatersKnapp ein Jahr nach dem Ausscheiden bei Europas größtem Versicherer hat Michael Diekmann einen neuen Job gefunden. Der studierte Jurist wird Mitglied der International Advisory Group der Sozietät, die die international tätige Anwaltskanzlei Linklaters in Strategiefragen unterstützt. Linklaters ist im Run-Off-Markt für Lebensversicherer sowie bei der Umsetzung der neuen Eigenkapitalregeln Solvency II beratend tätig.

Dennoch zähle die Versicherungswirtschaft nicht zum Kernbereich der Kanzlei, erklärte ein Sprecher von Linklaters. Dass die Kanzlei über diese Top-Personalie nun verstärkt Mandate in der Versicherungswirtschaft im Auge habe, wollte ein Sprecher nicht bestätigen. Zu Diekmanns Vergütung oder Gehalt wollte sich der Sprecher ebenfalls nicht äußern. Derzeit ist Michael Diekmann Mitglied des Aufsichtsrats der Siemens AG, der BASF SE und der Linde AG.

Er ist das dritte Mitglied der Gruppe, das dieses Jahr in das Beratergremium bestellt wurde; vor ihm wurden Tom Glocer, der ehemalige CEO von Thomson Reuters sowie Meghan L. O’Sullivan, Inhaberin des Jeane Kirkpatrick-Lehrstuhls der Practice of International Affairs der Universität Harvard, in das Gremium bestellt. Vorsitzender der International Advisory Group ist der ehemalige britische Außenminister Lord William Hague.

Linklaters werde von Diekmanns “hoher Sachkunde” und internationalen Erfahrungen “außerordentlich profitieren”, zeigte sich Robert Elliott, Chairman und Partner der Kanzlei überzeugt.

Linklaters beriet zuletzt unter anderem die Deutsche Börse bei ihrem geplanten Zusammenschluss mit der London Stock Exchange oder die Deutsche Bank beim Vergleich mit den Kirch-Erben. (vwh/dg)

Bild: Michael Diekmann war von 2003 bis 2015 Vorstandsvorsitzender der Allianz SE. (Quelle: Linklaters)

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