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“Euro-Schwäche sollte nicht überbewertet werden”

24.02.2015 – Kemmer_BankenverbandDie gegenwärtige Schwäche des Euro darf nicht überbewertet werden. Vielmehr sei der niedrige Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung auf die Stärke des US-Dollar zurückzuführen, sagte Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken, in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Zudem könne die Euro-Schwäche die Konjunktur ankurbeln, da Importe teurer und Exporte billiger würden.

Nach Ansicht Kemmers “ist es mehr eine Dollarstärke als eine Euroschwäche”, die vor allem auf die starke Konjunktur in den USA zurückzuführen sei. “Außerdem ist der Euro ja eine starke Binnenwährung”, betonte er. So bemesse sich die Kaufkraft des Euro “ja auch an dem, was sie in den einzelnen Euroländern wert ist”.

Allerdings strebe man keinen schwachen Euro an, machte Kemmer im Interview deutlich. “Es wäre schon gut, wenn langfristig der Euro sich wieder stabilisieren würde”, sagte er.

Mit Blick auf Griechenland betonte Kemmer, dass die Eurozone “auf Unumkehrbarkeit angelegt ist”. Dies gelte auch für die Griechen. (vwh/td)

Bild: Michael Kemmer (Quelle: Bankenverband)

Link: “Euro-Schwäche nicht überbewerten”

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