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“Euro im Schlussverkauf”

05.09.2014 – Young man checking wristwatch while jogging on promenade --- Image by © CorbisZur heutigen Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) erklärt Liane Buchholz, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands.

“Es drängt sich der Vergleich auf, dass die EZB den Euro mittlerweile im späten Sommerschlussverkauf anbietet. Aber auch diese Leitzinssenkung auf 0,05 Prozent wird nicht zur erhofften Stimulation der Kreditvergabe an kleine und mittelständische Unternehmen führen. Denn selbst der niedrigste Zinssatz wird die Risikobereitschaft der Banken in der Eurozone nicht erhöhen. Hier stößt die EZB bei der Anregung wirtschaftspolitischer Impulse also klar an ihre Grenzen.”

Anstatt weiterhin ungesteuert Liquidität in das Bankensystem zu pumpen und die Sparer zu verunsichern, sollten andere Maßnahmen zur gezielten Verbesserung der Finanzierungsbedingungen und der Investitionsförderung ergriffen werden. Dieses Vorbild kann das bewährte System der deutschen Förderbanken sein, die mit einer Co-Finanzierung oder Zinszuschüssen das Durchschlagen der Finanzmarktkrise auf die Realwirtschaft verhindert und heute einen bedeutenden Anteil an den guten Konjunkturaussichten in Deutschland haben. Buchholz abschließend: “Wer die konjunkturelle Erholung in einzelnen EU-Mitgliedsstaaten forcieren will, landet naturgemäß bei der Kernkompetenz einer Förderbank und eben nicht bei der Geldpolitik der EZB!”

Bild: Liane Buchholz, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands. (Quelle: VÖB)

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