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Euler Hermes: Chancen in Afrika bleiben ungenutzt

30.04.2014 – hans-janus-146Finanzierer aus Deutschland können aktuell nicht wie gewünscht in den afrikanischen Markt einsteigen. Exportkreditgarantien für öffentliche Projekte fehlen. “Im Moment können wir einige Chancen nicht nutzen”, erklärt Euler Hermes Vorstand Hans Janus.

Für Geschäfte zwischen deutschen Firmen und privaten Unternehmen steht der Bund im Zweifel gerade. Bei Geschäften mit dem Staat oder mit öffentlichen Unternehmen gibt es keine Sicherheiten. Dass dadurch mitunter interessante Möglichkeiten verstreichen, wird auch bei der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG so gesehen, die zusammen mit der Beratungsgesellschaft PWC für den Bund die Vergabe der Exportgarantien abwickelt. “Im Moment können wir einige Chancen nicht nutzen, weil wir für Geschäfte mit dem öffentlichen Sektor in den meisten afrikanischen Staaten keine Deckung geben”, sagt Hans Janus. “Für uns ist Afrika leider ein Kontinent, auf dem wir seit langem weniger tun, als wir gerne tun würden.”

Finanzierer aus anderen Teilen der Welt vergeben ohne strenge OECD-Standards Kredite für afrikanische Projekte. Offenbar laufen aktuell Gespräche mit Ministerien und Auswärtigem Amt für eine Lockerung der staatlichen Sicherheitskriterien. (vwh)

Foto: Hans Janus sieht bei öffentlichen Projekten in Afrika viel ungenutztes Potential (Quelle: Euler Hermes)

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