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“Die Sachschäden werden nicht allzu hoch sein”

21.12.2016 – heidbrink_ExtremusDas Attentat in Berlin hat vielen Menschen großes Leid beschert und einen hohen Schaden verursacht. Im Gegensatz zu Frankreich steht in Deutschland aber kein Entschädigungsfonds für die Opfer zur Verfügung. Die Haftung ist auf viele Schultern verteilt. VWheute hat Gerhard Heidbrink, Vorstandsvorsitzender von Extremus, um ein Statement zur Haftung nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt gebeten. Extremus ist Spezialversicherer, der Sach- und Betriebsunterbrechungsschäden durch Terrorakte versichert und nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York gegründet wurde.

Heidbrink: “Es sind nicht alle Schausteller und nicht alle Betreiber von Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkten gegen Terror versichert, die Versicherung ist freiwillig. Ob der betroffene Markt in Berlin versichert ist, kann ich nicht sagen. Extremus haftet bei Versicherungssummen über 25 Mio. Euro, der Schaden in Berlin wird, bei aller menschlichen Tragik und Leid, aus der Perspektive eines Sachversicherers nicht allzu hoch ausfallen. Die Buden müssen ersetzt werden und die Ausfallversicherung sichert die Einnahmen der Handelnden bis zum geplanten Ende des Marktes. Ersetzt werden auch Ausfallschäden der umliegenden Hotels, wenn diese beispielsweise wegen Ermittlungen keine Gäste aufnehmen können. Vermutlich wird der Haftpflichtversicherer des gestohlenen LKW für die Schäden in Regress genommen werden, das kann aber aktuell noch nicht abschließend bewertet werden.” (vwh/mv)

Bild: Gerhard Heidbrink (Quelle: Extremus)

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