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Ergo: Garantieverpflichtungen ad infinitum

18.03.2014 – von-borries-150“Wir werden alle Garantieverpflichtungen erfüllen können”, sagt Daniel von Borries, Chief Investment Officer der Ergo. Das Dauerzinstief ist im Hause Ergo nur ein brisantes Thema, wenn es im Interview zur Sprache kommt: “Zum Glück haben wir uns schon seit 2005 mit der Bedeutung niedriger Zinsen für das Geschäftsmodell der Lebensversicherer auseinandergesetzt.”

Er schließt nicht wie die Bafin aus, dass das mehr als zehn Jahre klappt. Im Interview mit der Börsen-Zeitung erklärt von Borries, dass Ergo die Garantieverpflichtungen “ad infinitum” erfüllen kann. Die Strategie, mit Zinsderivaten wie Swaptions zu arbeiten, habe sich bewährt: “So managen wir nicht nur die Duration zwischen Aktiv- und Passivseite der Bilanz, sondern auch die Schwankung der Duration, wenn sich Zinsstrukturkurven verändern.” Timing-Fragen seien dabei wichtiger geworden.

“Ich halte es für sehr angebracht, dass die 2008 unter ganz anderen Bedingungen eingeführte Regelung zur teilweisen Ausschüttung der Bewertungsreserven auf Festverzinsliche wieder geändert wird”, sagt von Borries zur geplanten Neuregelung der Lebensversicherung: “Nebenbei, das will ich gar nicht bestreiten, würde es natürlich helfen, die Risikotragfähigkeit und die Finanzkraft der Unternehmen zu verbessern. Das nützt natürlich den Eigentümern, aber vor allem den Kunden, die auch morgen noch da sind.”

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